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Wijn uit Duitsland

Deutschland

Deutsche Weine sind in aller Munde. Die Tropfen von Rhein, Mosel, Nahe und Co. werden immer beliebter. Das liegt nicht zuletzt an einer aktiven und leidenschaftlichen neuen Winzergeneration, die mit viel Respekt vor den oft seit Generationen vererbten Reben und der gelebten Tradition gleichzeitig einiges an frischem Wind in den deutschen Weinbau gebracht hat. Bei uns kannst Du köstliche Weine von Top-Winzern aus Deutschland entdecken!

Der deutsche Weinanbau ist ein Lehrbeispiel für „cool climate viticulture“

Deutschland hat durch seine nördliche Lage ein für Weinbauverhältnisse kühles Klima, weiß dies aber gezielt zu nutzen. Je weiter östlich die Weinberge liegen, desto mehr sind sie den Einflüssen des kontinentalen Klimas ausgesetzt. Das bedeutet verhältnismäßig kurze Wachstumszeiten und hat entsprechende Folgen für die Wahl der Traubensorten. Insgesamt resultiert das in Weinen mit relativ niedrigem Alkoholgehalt, hohem Säuregrad und intensiven Aromen. Ausschlaggebend für die Traubenreife ist die Lage des jeweiligen Weinbergs. Nötig ist Schutz gegen Kälte im Allgemeinen und Nachtfröste im Besonderen sowie eine optimale Sonneneinstrahlung.

Schmale, tiefe Flusstäler bieten oft die richtigen klimatischen Bedingungen

Die bekanntesten Beispiele sind das Rhein- und Moseltal, aber auch Ahr, Nahe, Neckar und Main bieten dieses Umfeld. Der Nebel der Flüsse trägt im Herbst zur Botrytis-Bildung (Edelfäule) bei, die eine Rolle für die Herstellung beliebter Süßweine spielt. Grundsätzlich sorgt die Anwesenheit einer großen Wasserfläche für einen besonders günstigen, mäßigenden Einfluss. Am besten ist das im Rheingau festzustellen, wo der Rhein sehr breit ist. Typisch für viele der besten deutschen Weingärten ist ihre Hanglage. Dadurch verringert sich die Gefahr von Nachtfrösten, und die Sonneneinstrahlung ist besser. Der andere Grund, aus dem Weinberge (also Hanglagen) oft bessere Qualität bringen, als Weingärten in flachem Terrain, ist die Bodenzusammensetzung. Die Hänge haben meistens arme Böden, die aber reich an Mineralen sind, während ebene Böden oft zu reich sind. Aber auch von dieser Regel gibt es wohlschmeckende Ausnahmen

Deutschland ist ein Weinanbauland

Zwar wuchsen in Deutschland schon vor tausenden von Jahren wilde Reben und vielleicht wurde aus ihnen auch Wein erzeugt. Von einem systematischen Weinbau, kann man allerdings erst seit der Zeit der Römer sprechen. Im 1.-3. Jahrhundert nach Christi kultivierten sie Rebflächen an der Mosel und in der Pfalz und legten so den Grundstein für einen systematischen Weinbau. Im Mittelalter wurde dieser zur Sache der Klöster und erreichte bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts seinen Höhepunkt. Krisen und Kriege warfen den Weinbau danach in seiner Entwicklung immer wieder zurück. Ab dem 2. Weltkrieg wurde Deutschland zwar als romantisches Weinland dargestellt, die Qualität der meisten Weine ließ allerdings zu wünschen übrig. Einige Koryphäen die ihre Weine meistbietend in alle Welt verkauften, gab es immer, aber seit einigen Jahren ist der deutsche Wein stark im Kommen und man kann allerorts interessante Entdeckungen machen.

Deutschland hat 13 verschiedene Weinbaugebiete: die Ahr, Baden, Franken, Hessische Bergstraße, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Pfalz, Rheingau, Rheinhessen, Saale Unstrut, Sachsen und Württemberg.

Die wichtigsten Rebsorten sind die weißen Sorten Riesling, Müller-Thurgau, Silvaner, Grauburgunder, Kerner und Weißburgunder. Wichtige Rotweinsorten sind der Spätburgunder, Dornfelder, Portugieser und Trollinger.

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