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  1. Indomita-Quintus---Chardonnay-Gran-Reserva---Casablanca-Valley
    2018 | Chile

    Der Indomita Quintus - Chardonnay Gran Reserva ist einer der kräftigsten Weißweine, den wir bislang kennengelernt haben. Frische und Eichenholz kennzeichnen ihn und machen ihn zu einem charaktervollen Tropfen. Winzer Roberto Carranca vinifiziert seine Weine mit viel Liebe und Leidenschaft, und das schmeckt man bei jedem einzelnen Schluck.

    Geschmack:Frisch & Lebendig
    Rebsorte:Chardonnay
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Wijn uit Chili

Chile

Die Bedingungen für den Weinbau sind in Chile außerordentlich günstig. Ein Vorteil ist das gesunde, trockene Klima mit viel Sonne. Dies ist nicht nur förderlich für den Stoffwechsel der Pflanzen, sondern sorgt auch dafür, dass Pflanzenkrankheiten kaum vorkommen. Auch die berühmte Phylloxera, die Reblaus, die in Europa fast alle Weingärten verwüstete, hat hier nie Schaden angerichtet. Die Weinpflanzen müssen deshalb nicht auf Unterstöcke gepfropft werden. Die Trockenheit stellt vielerorts kein Problem dar, da im Überfluss Schmelzwasser aus den Anden zur Bewässerung verfügbar ist.

Die chilenischen Weingärten sind hauptsächlich in den flachen Teilen der von Osten nach Westen verlaufenden Flusstäler auf ziemlich reichen Böden angelegt. Durch die Kombination all dieser Faktoren wachsen die Pflanzen sehr gut. Mittlerweile werden in zunehmendem Maße auch Weingärten an Hängen angelegt. Diese sind schwieriger zu bewirtschaften, stellen jedoch einen wichtigen Faktor für die Produktion qualitativ hochwertiger Weine dar.

Chilenische Anbaugebiete und Rebsorten

Ganz im Norden befindet sich die Weinbau-Region Coquimbo. Bekannt ist hier vor allem das Valle de Elqui, mit nährstoffreichen Böden und heißem, trockenen Klima. Die Bewässerung ist durch große, von Kanälen durchzogene Wasserbecken gewährleistet. Hier gedeihen Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Syrah, Merlot, Carménère und Chardonnay. Ähnlich sieht es aus im benachbarten Valle de Limari, wo erst seit den 1990er Jahren Weinanbau betrieben wird. Auch das Valle de Choapa zählt zu dieser Region.

Im Valle de Aconcagua, dem Flusstal des Aconcagua herrscht ein eher mediterranes Klima. Die Böden sind sandig und steinig, angereichert durch mineralische und organische Flussablagerungen. Hier werden Syrah, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot angebaut. Übrigens ist der Berg Aconcagua, an dem der gleichnamige Fluss entspringt, ist mit fast 7000 Metern der höchste Gipfel der Anden. Zur Weinbau-Region Aconcagua gehören außerdem das Valle de Casablanca und das Valle San Antonio. Beide Gebiete liegen in der Nähe des Pazifiks und die Trauben profitieren vom kühlenden Einfluss der starken Morgennebel. Auf lehmigen Böden gedeiht hier besonders reichlich Chardonnay. Charakteristisch sind außerdem Sauvignon Blanc, Pinot Noir und Merlot.

In der Weinbau Region Valle Central, liegt das wahrscheinlich bekannteste Anbaugebiet Chiles, das Valle del Maipo. (Hyperlink zur Region Maipo?)

Den Abschluss im Süden bildet die Region Valle Sur, mit dem bekannten Weinbaugebiet Valle del Bio-Bio. Die Böden sind steinig und mineralisch, es gibt reichlich Niederschlag und sogar im Sommer ist es kühl und windig. Rebsorten die eine lange Reifezeit brauchen gedeihen hier gut, zum Beispiel Pinot Noir. Von hier kommen hochwertige Weißweine aus Sauvignon Blanc, Riesling und Chardonnay, genauso wie rustikale Erzeugnisse aus den Rebsorten Pais und Moscatel.

Chile ist nicht das größte Weinland von Südamerika – das ist das Nachbarland Argentinien – aber es war tonangebend was Qualität und Marketing betrifft. In jedem Fall hat es ein Musterbeispiel für eine erfolgreiche Herangehensweise eines „neuen“ Weinlandes geliefert, das seine Produktion auf die Bedürfnisse des ausländischen Marktes abgestimmt hat. Dies geschah Ende der 1970er Jahre, Anfang der 1980er Jahre und wurde durch den abnehmenden Verbrauch im eigenen Land begünstigt. Ein wirklich „neues“ Weinland ist Chile eigentlich nicht. Bereits im 16. Jahrhundert pflanzten die Spanier hier die Pais an. Ende des 19. Jahrhunderts exportierte Chile sogar in ziemlich großem Stil Wein in das von der Reblaus (Phylloxera) schwer geplagte Europa. Der Stil dieses Weines war in hohem Maße von dem Weinbaugebiet Bordeaux inspiriert. Rot also, und hergestellt aus Trauben wie der Cabernet Sauvignon und der seit Kurzem wiederentdeckten Carmenère. Der Erfolg war nur von kurzer Dauer, und während des größten Teils des 20. Jahrhunderts produzierte Chile raue, oxidative Weine für den wenig kritischen heimischen Markt. Das enorme Qualitätspotential wurde kaum genutzt, doch das hat sich inzwischen geändert. Chile erlebt eine stürmische zweite Jugend! Land und Klima Chile ist ein schmales, aber sehr langgestrecktes Land, das im Osten von den Anden und im Westen von dem Küstengebirge sowie dem Stillen Ozean umgeben ist. Dazwischen liegen zahlreiche Täler, die den Weinbaugebieten ihren Namen geben. Viele dieser Namen beginnen mit dem spanischen Valle oder enden mit dem englischen Valley. Die Bedingungen für den Weinbau sind in Chile außerordentlich günstig. Ein Vorteil ist das gesunde, trockene Klima mit viel Sonne. Dies ist nicht nur förderlich für den Stoffwechsel der Pflanzen, sondern sorgt auch dafür, dass Pflanzenkrankheiten kaum vorkommen. Auch die berühmte Phylloxera, die Reblaus, die in Europa fast alle Weingärten verwüstete, hat hier nie Schaden angerichtet. Die Weinpflanzen müssen deshalb nicht auf Unterstöcke gepfropft werden. Die Trockenheit stellt keinerlei Problem dar, da im Überfluss Schmelzwasser aus den Anden zur Bewässerung verfügbar ist. Die chilenischen Weingärten sind hauptsächlich in den flachen Teilen der von Osten nach Westen verlaufenden Flusstäler auf ziemlich reichen Böden angelegt. Durch die Kombination all dieser Faktoren wachsen die Pflanzen sehr gut. Mittlerweile werden in zunehmendem Maße auch Weingärten an Hängen angelegt. Diese sind schwieriger zu bewirtschaften, stellen jedoch einen wichtigen Faktor für die Produktion qualitativ hochwertigerer Weine dar.

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