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Trebbiano

Wenn Du schon einmal einen französischen oder italienischen Weißwein getrunken hast, ist die Chance sehr groß, dass zumindest ein kleiner Anteil Trebbiano darin war. Er ist sehr zugänglich und daher Partner vieler, schmackhafter Cuvées.

Frischer Teamworker mit Zitrus-Aroma

Trebbiano erkennst Du meistens an seinem Geruch. Seine Aromen erinnern an Melone, reifen Apfel, Birne, Nüssen und Salbei. Im Geschmack ist er leicht und neutral, mit einem mittleren bis kräftigen Körper und vielen Zitrusnoten. Grundsätzlich hat ein Wein aus der Trebbiano Traube einen geringen Alkoholgehalt und eine kräftige Säure. Das Ergebnis sind fruchtige, frische Weine mit mineralischen Elementen, die Du am besten jung genießt.

Trauben, soweit das Auge reicht

Trebbiano ist nicht nur in Italien, sondern auch in Frankreich die am häufigsten angebaute Rebsorte. Nach Frankreich gelangte er im 14. Jahrhundert und trägt dort den Namen Ugni Blanc. Hier ist die Traube im berühmten Cognac und im Armagnac ein Grundbaustein für die Branntweinerzeugung. In der Provence wird er hauptsächlich als Bestandteil für Cuvées verwendet. In Italien dagegen ist er so weit verbreitet, dass Du in fast jedem „vino bianco“ zumindest einen Teil Trebbiano erwarten kannst. Hauptsächlich findest Du ihn aber in den mittelitalienischen Abruzzen vor. Das Anbau¬ge¬biet umfasst prak¬tisch die gesamte Region mit Ausnahme der über 600 Meter hohen Lagen. Dort gibt es ihn als Sonderform unter dem Namen Trebbiano d'Abruzzo. Dieser zählt zu den Führenden seiner Region, daher auch die gleichnamige DOC-Bezeichnung. Erwähnenswert ist auch der Trebbiano di Lugana. Dieser wird im gleichnamigen, nördlichen Gebiet angebaut, um als Baustein für die berühmten ansässigen Weißweine verwendet zu werden. Gleiches gilt auch für den Trebbiano di Soave. Mittlerweile streckt die Traube ihre Wurzeln auch nach Übersee aus und wird in Argentinien, Australien sowie in Südafrikaangebaut.

Synonyme: Ugni Blanc, Trebbiano d’Abruzzo, Trebbiano Toscano, Trebbiano di Lugana, Trebbiano di Soave, St. Émilion (NICHT mit der Region verwechseln)

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