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Sémillon

Diese Rebsorte wird Dich durch ihre Vielfalt an Verarbeitungen und Geschmäckern immer wieder überraschen. Von trocken bis süß und von knackig bis exotisch ist nahezu alles dabei.

Der Ausbau bestimmt den Geschmack

Um den Geschmack des Sémillons zu beschreiben, ist eine deutliche Linie zwischen der trockenen und der süßen Herstellung zu ziehen. Bei trockenen, französischen Cuvées mit Anteilen von Sauvignon Blanc, wirst Du vor allem Zitrusfrüchte bemerken. Wenn der Wein von Übersee kommt, gesellen sich meist Honig und rauchige Noten hinzu. Bei Süßweinen hingegen, schmeckst Du intensiv Ananas, Aprikose, kandierte Früchte, Pilze und Nüsse.

Ein französisches Chamäleon

In Frankreich ist Sémillon die drittwichtigste Weißweinsorte. Sie ist ein beliebter Partner für Verschnitte mit Sauvignon Blanc und gibt den Weinen eine hohe Reifefähigkeit. Sein wahrscheinlich größter Pluspunkt: Die Reben sind empfänglich für den Edelfäule-Pilz Botrytis, wodurch sich aus Sémillon grandiose Süßweine keltern lassen. Paradebeispiel dafür ist der Sauternes, einem edelsüßen Wein mit dem „Château d'Yquem“ als absolute Referenz. Schon allein deswegen, verdient Sémillon den Status einer klassischen Sorte. Aber auch immer mehr trockene Weine werden aus ihm erzeugt – und das nicht nur in Frankreich. International wird er gerne in Chile, Australien, Südafrika, Argentinien, Israel und Amerika als reinsortiger Weißwein angebaut.

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