• Château Saint Didier-Parnac Cahors AOP
2019 | Frankreich, Cahors

Château Saint Didier-Parnac Cahors AOP

Kräftiger Malbec aus Cahors

Aus dem ältesten Weinbaugebiet Frankreichs kommt dieser beeindruckende Malbec. So robust und willensstark, so zeigt sich die Traube eben nur in ihrer Heimat. Dabei aber sehr zugänglich, voller dunkler Frucht und Gewürz. Die Traube verdankt ihre Kraft dem besonderen Boden, der seit über 700.000 Jahren vom Fluss Lot aufgeschichtet wurde, der durch die Rebflächen mäandert. Er gibt den Trauben des Château Saint Didier-Parnac Struktur, Tiefe und geradezu massive dunkle Frucht. Ein von Gilbert & Gaillard mit Gold ausgezeichneter Speisewein, mit dem Sie Ihre Gäste beeindrucken werden.

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Rebsorte: Merlot, Malbec
Weinstil: Rund & Geschmeidig Mehr über Geschmack
Allergene: Sulfite
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Serviervorschlag
Spezifikat​ionen
Rezensionen

Kräftiger Malbec aus Cahors

Ein kräftiger Rotwein mit schönem violetten Schimmer, der die Nase mit Duftaromen dunkler Frucht, wie Schwarzkirsche, königlich verwöhnt. Im Hintergrund Gewürze, und wenn Sie das Glas noch etwas schwenken, steigen auch Pfeffernoten auf. Er ergibt einen ordentlichen Mund voll Wein, kräftiger als bei den anderen Malbecs aus dem fernen Mendoza. Ein Wein mit Power, so wie die Franzosen ihn gerne trinken, und wir übrigens auch: mit reifer dunkler Frucht, spürbar Pfeffer, guten Tanninen und einem Abgang, der gar nicht mehr aufhören will.
  • Https& Gegrillt
  • Https& Chili con Carne
  • Https& Manchego
Farbe/Art Rotwein
LandFrankreich
RebsorteMerlot, Malbec
RegionCahors
WeinstilRund & Geschmeidig
Alkoholgehalt13 %
Jahrgang2019
Serviertemperatur16-18 °C
Optimal abJetzt trinkreif
Optimal bis2025
AllergeneSulfite
VerschlussartKorken
Säuregehalt3,30 g/Liter
Restsüße0,60 g/Liter
Hersteller/ImporteurAntoine Moueix
EAN3180611029175
Artikelnummer300519
Medals
  • Château Saint Didier-Parnac Cahors AOP
Château Saint Didier-Parnac Cahors AOP
Kräftiger Malbec von alten Böden

Rund 200 km östlich des Bordeaux spielt sich eine kleine Revolution ab. In der Kleinstadt Cahors legen sich die Weinmacher ins Zeug, die ganze Welt darauf aufmerksam zu machen, dass die Rebsorte Malbec nicht aus Argentinien, sondern eben aus Frankreich stammt. Denn obwohl die Sorte zum Nationalhelden Argentiniens ausgerufen wurde, stand doch ihre Wiege in Cahors. Der offizielle Name der Sorte, Côt, bestätigt das. Das ist eine entstellte Form von Cor, was wiederum auf Cahors zurückgeht, eben das Städtchen in Südwestfrankreich. Dort allerdings hatte die Rebe es nicht leicht. Da war zunächst die Reblaus, die Ende des 19. Jahrhunderts das gesamte Weinbaugebiet von der Landkarte tilgte. Der Weinhandel, der seit dem 12. Jahrhundert floriert hatte, kam zum Erliegen. Erst nach dem 2. Weltkrieg gab es wieder gute Weine aus Cahors. Und dann kam im Jahr 1957 der nächste Schlag in Form einer alles vernichtenden Kaltfront. In kaum 48 Stunden fiel die Temperatur von +20°C auf -25°C, und das war das Ende für die Weinstöcke. Und wieder fingen die Winzer ganz von vorne an. Mit neuen Pflanzungen, die für eine deutliche Qualitätsverbesserung sorgten. Das zahlte sich aus, denn 1971 wurde diesem ältesten Anbaugebiet Frankreichs der Status einer „Appellation contrôlée“ zuerkannt.

Ein Malbec mit Muskeln

Die Weingärten in Cahors erstrecken sich entlang der Ufer des Flusses Lot, wo die Reben auf den terrassierten Hängen Reichheit und Body bekommen. Ein Malbec, der den Vorschriften zufolge höchstes zu 30% mit Merlot ergänzt werden darf, entwickelt hier richtige Muskeln. Die Rebflächen des Château Saint-Didier liegen in einem breiten Tal, in dem der Lot eine scharfe Kurve macht. Hier stehen die Reben auf drei Terrassen. Die unterste liegt direkt neben dem Fluss, auf schlickigen und gut mit Wasser versorgten Böden, was ausgelassene Weine ergibt. Fünf Meter höher ist die zweite Terrasse mit kalkreichem Boden voller Kieselsteine, die verraten, dass hier einst das alte Flussbett verlief. Diese auch lehmhaltige Terrasse gibt den Weinen Struktur und Tiefe. Und oben auf der dritten Stufe besteht der Boden aus Ablagerungen, die der Lot vor rund 700.000 Jahren zurückgelassen hat. Eher karg ist diese steinige Terrasse, wo nur tiefgelegener Lehm den Weinstöcken unten noch Feuchtigkeit bewahrt. Gerade der Mangel zusammen mit just ein paar Tropfen Wasser gibt dem Wein seinen prächtigen Reichtum, seine Konzentration und Kraft. Eben ein Wein mit Muskeln!

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