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Willkommen Weinliebhaber

Steccaia - Bolgheri DOC

Fruchtiger Wein aus der Toskana

Wussten Sie, dass es in Italien einen Wein gibt, der Barolo, Brunello und Amarone in den Schatten stellt? Wir auch nicht, bis wir auf verschiedenen Weinkarten einen Bolgheri stehen sahen, der noch viel teurer ist als die drei bekannten Könige Italiens. Der Bolgheri ist ein sogenannter Super-Toskaner und extrem selten. Durch das ganz besondere Terroir in Bolgheri entsteht ein außerordentlich feiner Wein. Die begrenzte Verfügbarkeit macht ihn sündhaft teuer. Wir haben aber für Sie den Bolgheri von Steccaia zu einem sensationell günstigen Preis erstanden.


Verkostungsnotiz:

Ein intensiv fruchtiger, weicher, recht kräftiger Rotwein aus Italien, ein Supertoskaner. Hellrote Farbe mit leicht bräunlichem Rand. Der Duft ist üppig und gereift mit subtilen Nuancen mediterraner Gewürze. Der Geschmack vereint viel Frische mit weichen Taninnen. Ferner zeigen sich deutliche Eindrücke pfeffriger Frucht, von Karamell sowie Vanille. Dieser Wein ist mindestens 1 Jahr in Eichenfässern gereift, was für die herrliche Vanillenote sorgt. Frischer, würziger Abgang, leicht rauchig, in perfekter Balance. Ein beeindruckender Wein!

Bei 16-18°C idealer Serviertemperatur eine gute Ergänzung zu Gerichten mit rotem und gegrilltem Fleisch

 
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17,99 €
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Pro 6-er Karton 107,94 €
23,99 € pro Liter
Jahrgang:
2014
Land/Herkunft:
Italien
Region:
Bolgheri DOC
Rebsorte:
Sangiovese (10%), Merlot (20%), Cabernet Sauvignon (65%), Syrah (5%)
Art.Nr.:
616914
Weinstil:
Kräftig & Komplex
Weingut:
Steccaia
Hersteller / Importeur:
Podere Guado al Melo, 57022 Castagneto Carducci, Italien
Farbe/Art:
Geschmack:
trocken
Fassgereift:
12 Monate
Alkoholgehalt:
13,0%
Allergene:
Enthält Sulfite
Restsüße:
0,23 g/Liter
Säuregehalt:
3,66 g/Liter (H2SO4)
Serviertipp:
gegrilltes Fleisch, rotes Fleisch
Serviertemperatur:
16-18°C
Optimal bis:
2023, jetzt trinkreif
Verschlussart:
Korken
Steccaia - Bolgheri DOC

Über die Rebsorte Sangiovese

Eine Kreuzung von Ciliegiolo und Calabrese di Montenuovo. Eine der wichtigsten und meistangebauten Rebsorten Italiens mit circa 10% der Gesamtrebflächen, der Schwerpunkt liegt in der Toskana. Weitere Anbauregionen sind Emilia-Romagna, Umbrien und Süditalien. Über die Jahre hinweg wurden diverse Klone gezüchtet die, je nach Region, mit unterschiedlichen Namen kategorisiert werden: Brunello, Calabrese, Sangioveto, Sangiovese Grosso, Prugnolo oder Montepulciano.

Weine wie Chianti Classico, Vino Nobile di Montepulciano und Brunello di Montalcino haben die Rebsorte Sangiovese berühmt gemacht. In ihnen ist ein Anteil Sangiovese von 70-80% Pflicht, oft sind es aber auch 100%. Ein junger Sangiovese ist oft noch säurebetont und hat sehr deutliche Tannine. Im Lauf der Zeit bauen sich diese Merkmale aber deutlich ab, der Wein wird weicher und runder. Ältere, gereifte Jahrgänge bieten eine große Aromenvielfalt.


Über Bolgheri

Die Bolgheri DOC liegt an der Küste der Toskana rundum Livorno. Dieses Gebiet ist die Wiege der bekannten intalienischen “Supertoskaner”. Um 1970 bestockten viele Weinbaubetriebe (darunter Antinori und Sassicaia) ihre Weinberge mit mehr nicht-einheimischen Rebsorten, oft weil sie die Chancen sahen, die das Klima für andere Sorten versprach. Anstatt sich auf die lokalen Sorten wie Sangiovese oder Nebbiolo zu beschränken, begannen sie, Weine aus z.B. Merlot oder Cabernet Sauvignon zu erzeugen.

Durch die Verwendung nicht-einheimischer Traubensorten fielen diese Weine jahrelang komplett durch das ‘italienische System’ der Herkunftsbezeichnungen. Dieses System, das Kenner als noch strenger als das französische empfinden, gestand solchen Weinen keinerlei Wert zu. Dabei waren sie jedoch von überragender Qualität und so umschrieb man sie damals als ‘Supertoskaner’, weil sie viele andere italienische Topweine, die aus lokalen Sorten erzeugt waren, glatt hinter sich ließen.

Dieser Ehrenname bürgerte sich bei Weinfreunden schnell ein. Schließlich beschlossen die italienischen Behörden, für diese Weine eine eigene DOC einzurichten, wodurch die Weine auch eine offizielle Anerkennung für ihre Qualität erhielten. Das hat allerdings auch zur Entwicklung einer Art Kult-Status der Weine geführt, so dass die Preise enorm in die Höhe gingen und man jetzt für einen Bolgheri oft unglaublich viel Geld hinlegen muss.



Merlot

Der Merlot ist wie in einer festen Partnerschaft mit dem Cabernet Sauvignon und doch ganz anders im Charakter. Weniger tanninreich, dadurch geschmeidiger und zugänglicher. So wie der Merlot den Cabernet Sauvignon weicher macht wird umgekehrt der Cabernet Sauvignon verwendet, um dem Merlot etwas mehr Rückgrat zu geben. Merlot-Weine brauchen nicht unbedingt lange zu reifen, aber die besseren unter ihnen können es durchaus.

MerlotMerlot ist die am häufigsten angepflanzte Rebe im Bordeaux und Hauptbestandteil berühmter Weine wie Pomerol, Saint-Émilion und Fronsac. Pétrus, einer der allergrößten und berühmtesten Weine des Bordeaux, wird fast nur aus Merlot erzeugt. Außerdem bildet er die Grundlage einfacherer Basisweine, erhältlich als Bordeaux und Bordeaux Supérieur. Im Médoc ist er gegenwärtig auf dem Vormarsch. Ein wichtiger Grund für seine zunehmende Popularität ist, dass der Merlot früher reif wird als Cabernet Sauvignon und dadurch weniger für Herbstregen anfällig ist.

Im Gefolge des Cabernet Sauvignon hat sich der Merlot über die ganze Welt verbreitet. Und nicht nur das, denn der Merlot hat inzwischen seinen eigenen Platz erobert. Ein wahres europäisches Merlotbollwerk außerhalb des Bordeaux ist Nord(ost)-Italien, und dort besonders Südtirol/Alto Adige. Das gleiche gilt für den Kanton Ticino in der Schweiz.

Die neue Welt hat sich ebenso nach Kräften am Merlot-Anpflanzen beteiligt. Anfänglich vor allem mit dem Ziel, den Merlot mit dem Cabernet Sauvignon zu mischen, inzwischen aber, um die ständig steigende Nachfrage nach speziell dieser Sorte zu bedienen. Merlot ist gegenwärtig in ziemlich allen wichtigen Weinländern zu finden.



Über die Rebsorte Shiraz (Syrah)

Shiraz - SyrahRobust, kraftvoll, konzentriert. Das sind einige der typischen Eigenschaften des Syrah, alias Shiraz. Charakteristisch sind seine tiefe Farbe, die feste Frucht und die nötige Würze. Keine einfache Traube, aber dafür eine, die Weine mit viel Charakter hervor bringt. Die Sorte gedeiht am besten in mediterraner Umgebung auf armen Böden und ergibt Weine, die gut reifen können.

Die Bezeichnungen 'Syrah' und 'Shiraz' werden auch beliebig benutzt. Sie beziehen sich in der Regel auf verschiedene Geschmacksstile: der eine Wein ist etwas herber, der andere etwas fruchtiger. Aus Syrah-Trauben werden oft tief dunkle Weine mit einem kräftigen Körper und festen Tanninen gemacht. Ihre Aromen haben Impressionen von Beeren, würzigem Speck, schwarzem Pfeffer, Teer und können sogar einen Hauch von verbranntem Gummi mitbringen. Die Weine können sowohl allein abgefüllt als auch mit anderen Traubensorten verschnitten werden. Eine typische Assemblage ist zum Beispiel ein Rhône Cuvée mit Grenache, oder auch eine mit Cabernet Sauvignon.

Die wahre Hochburg des Syrah ist die nördliche Rhône. Dort steht er in den klassischen Appellationen wie Hermitage, Côte-Rôtie, Cornas, ebenso in Saint-Joseph und Crozes-Hermitage. Mehr nach Süden hin, zum Beispiel in Crozes–Hermitage, Gigondas, Châteauneuf du Pape und Vacqueyras, verwendet man ihn als Zugabe zum Grenache. Im Languedoc und Roussillon ist der Syrah im Kommen, sei es in Cuvées bei der Vergärung, oder das er erst bei der Flaschenabfüllung verschnitten wird.

Außer im Süden Frankreichs ist auch Australien ein bedeutender Syrah-Produzent. Die Traube trägt dort den Namen Shiraz. Dort schmeckt der Wein meist anders als in den französischen Versionen, ist weniger herb und mehr 'marmeladig'. Australiens berühmtester Wein, der Grange - früher: Grange Hermitage! – ist ein solcher Shiraz. Die Rebsorte findet man zudem in Südafrika, Argentinien, Chile und Kalifornien. Die Anbaufläche nimmt dort stark zu, weil er bei Weinproduzenten wie Weintrinkern gleichermaßen beliebt ist.

Die Rebsorte Cabernet Sauvignon

Die unbesiegte Nummer 1 unter den roten Sorten. Weine aus Cabernet Sauvignon erkennt man normalerweise an ihren deutlichen Anklängen an schwarzen Johannisbeeren, egal aus welcher Gegend sie kommen. Sie haben in der Regel viel Farbe, während der Geschmack ordentlich viel Frucht und die nötigen Tannine aufweist. Je nach Ausbau und Herkunft bringt sein Bouquet folgende Aromen hervor: Schwarze Johannisbeere, Cassis, Brombeere, Pflaume, Zeder, Pfeffer, Tabak, nasses Holz, Tannine, Schokolade, Minze, Eukalyptus, Bleistift, Heu, Stall.

Cabernet Sauvignons sind Weine, die sich gut für Holzausbau eignen, weil sie lange reifen können. Zu Beginn Ihrer Reifung können sie durch ihre Tannine noch etwas steif wirken. Deshalb werden sie oft mit 'weicheren' Sorten gemischt, wie zum Beispiel Merlot oder Shiraz. Umgekehrt wird Cabernet Sauvignon auch regelmäßig als ergänzende Traube verwendet, um dem Geschmack traditioneller Sorten eines bestimmten Gebiets mehr Komplexität zu verleihen.

Cabernet Sauvignon ist ein echter Kosmopolit und bei Produzenten und Verbrauchern weltweit gleichermaßen beliebt. Man nennt ihn in einem Atemzug mit dem Bordeaux, besonders mit den Gebieten links der Flüsse, nämlich Médoc und Graves. Dort wird er übrigens immer mit Merlot und meistens auch mit Cabernet Franc zu einem Cuvée ergänzt.

Der Cabernet ist nahezu überall in Europa angepflanzt. In Frankreich im Süden (Vin de Pays d'Oc) und Südwesten, in Spanien, Italien und in Mittel- und Osteuropa. Sei es als Hauptsorte oder als Geschmacksverbesserer. Als echter Weltbürger hat der Cabernet sich zum Beispiel auch in Kalifornien einen soliden Ruf aufgebaut, dort vor allem in Napa. Chile und Australien erzeugen ebenfalls erstklassige Cabernets. Auch in 'neuen' Weinländern wie Südafrika und Argentinien nimmt er eine prominente Stellung ein.


Sofern nicht anders angegeben enthält eine Flasche 0,75 Liter, der hier gezeigte Wein enthält Sulfite. Alle Preise sind inkl. 19% MwSt. zzgl. Versandkosten
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